Abbatia
Sancti Petri
de Curte

Worte der Väter (Verba seniorum, Buch V)

Von der Ruhe

De quiete.II. Büchlein. Von der Ruhe.

1

Dixit abbas Antonius: Sicut pisces, si tardaverint in sicco, moriuntur; ita et monachi tardantes extra cellam, aut cum viris sæcularibus immorantes, a quietis proposito revolvuntur. Oportet ergo sicut piscem in mari, ita et nos ad cellam recurrere; ne forte foris tardantes, obliviscamur interioris custodiæ.

Der Abt Antonius pflegte zu sagen: Wie die Fische sterben, wenn sie auf trocknem Lande länger bleiben, so verlieren auch die Mönche, wenn sie außer ihrer Celle lange verweilen und mit Weltmenschen Umgang pflegen, die Ruhe ihres einsamen Lebens. Wie der Fisch in das Meer, so müssen demnach auch wir in die Celle zurückkehren, damit wir nicht etwa durch längeres Verweilen außer der Celle der innern Verwahrung vergessen.

2

Dixit iterum: Qui sedet in solitudine, et quiescit, a tribus bellis eripitur; id est, auditus, locutionis, et visus; et contra unum tantummodo habebit pugnam, id est, cordis.

Wiederum sagte er: Wer in der Einsamkeit lebt und der Ruhe genießt, ist von drei Kriegen frei, nämlich von dem des Hörens, Redens und Sehens: er wird dagegen nur Einen Kampf zu bestehen haben, nämlich wider sein Herz.

3

Abbas Arsenius, cum adhuc esset in palatio, oravit ad Dominum, dicens: Domine, dirige me ad salutem. Et venit ei vox, dicens: Arseni, fuge homines, et salvaberis. Idem ipse discedens ad monachilem vitam, rursum oravit, eumdem sermonem dicens. Audivitque vocem dicentem sibi: Arseni, fuge, tace, quiesce; hæc enim sunt radices non peccandi.

Als der Abt Arsenius noch am Hofe des Kaisers war, betete er da zum Herrn und sagte: Herr leite mich auf den Weg des Heiles; erscholl eine Stimme, die sprach: Arsenius! flieh die Menschen, und du wirst selig werden. Als er in die Einsamkeit ging und wiederum Gott um den rechten Weg zum Himmel bat, hörte er eine Stimme, die sprach: Arsenius, fliehe, schweige und sey ruhig; denn dieß sind die drei Wurzeln oder Anfänge, nicht mehr zu sündigen.

4

Venit aliquando beatæ memoriæ Theophilus archiepiscopus ad abbatem Arsenium, cum quodam judice. Et interrogavit senem archiepiscopus, volens audire ab eo sermonem. Paulisper autem tacens senex, postea respondit ad eum, dicens: Etsi dixero vobis, custodietis? Illi autem promiserunt se custodire. Et dixit eis senex: Ubicunque audieritis Arsenium, nolite approximare. Alia autem vice volens archiepiscopus videre eum, misit primum videre, si aperiret ei. Et mandavit ei, dicens: Si venis, aperio tibi. Sed si tibi aperuero, omnibus aperio, et tunc jam ultra hic non sedebo. Hæc ergo audiens archiepiscopus, dixit: Si eum persecuturus vado, nunquam vadam ad hominem sanctum.

Einstens kam der Erzbischof Theophilus seligen Andenkens zum Abte Arsenius begleitet von einem Richter und sagte zum Altvater, er wünschte aus seinem Munde eine Belehrung zu vernehmen. Der Altvater, welcher ein wenig hierauf geschwiegen, antwortete ihm und sprach: Und wenn ich euch Etwas sagen werde, werdet ihr es halten? Sie versprachen ihm, dieses zu thun. Der Altvater erwiederte sodann: Wo ihr immer hören werdet, daß Arsenius sich aufhalte, da gehet nicht hin. Als ein anderes Mal der Erzbischof ihn besuchen wollte, schickte er zuerst hin, um zu erfahren, ob er bei ihm vorkommen könne. Der Altvater ließ ihm zurücksagen: Wenn du kommst, mache ich dir auf. Und wenn ich die Thüre geöffnet, so öffne ich sie Allen, und dann werde ich hier nimmer wohnen. Als der Erzbischof diese Worte vernommen, sprach er: Wenn mein Besuch diesen heiligen Mann vertreiben sollte, so will ich lieber nicht zu ihm hingehen.

5

Venit aliquando abbas Arsenius in quodam loco, et erat ibi arundinetum, et motum est a vento. Et dixit senex ad fratres: Quis est motus hic? Dicunt ei: Arundines sunt. Dicit eis senex: Vere, quia si quis sedet cum quiete, et audierit vocem avis, non habebit cor ejus eamdem quietem, quanto magis habentes sonum arundinum harum?

Einsmals kam der heil. Arsenius an einen Ort, wo ein Gesträuch von vielen Schilfrohren war, das von Winden bewegt wurde, und der Altvater sprach zu den Brüdern: Was ist dieß, das sich hier bewegt? Sie erwiederten ihm: Es sind Schilfrohre. Und der Altvater sprach: Wahrhaftig, wenn Jemand, der der Ruhe gewohnt, schon bei Anhörung der Stimme eines Vogels in seiner Stille Störung leidet, um wie viel mehr müssen Jene in ihrer Ruhe gestört werden, die das Geräusch dieser Schilfrohre vernehmen.

6

Dicebant autem de eo quia erat cella ejus longe in millia triginta duo, et non exibat cito, sed alii ei faciebant ministeria. Quando vero in solitudinem redactus est locus qui vocatur Scythi, exivit plorans et dicens: Perdidit mundus Romam, et monachi Scythi.

Man erzählte von ihm, daß die Celle, die er bewohnte, gegen 32 Meilen weit von den Cellen anderer Brüder entfernt war, und daß er nicht leicht ausging; Andere leisteten nämlich ihm die Dienste, die sein Unterhalt erforderte. Als aber der Ort, Scythi genannt, in eine öde Wüste durch Verjagung der Mönche verwandelt worden, da ging er aus, weinte und sprach: Die Welt hat Rom verloren, die Mönche Scythi.

7

Sedente eodem abbate Arsenio aliquando in Canopo, venit una matrona virgo de Roma, dives valde, et timens Deum, ut videret eum, et suscepit eam Theophilus archiepiscopus. Illa autem rogavit eum ut ageret cum sene, ut videret eum. Qui abiens ad eum rogavit, dicens: Aliqua matrona venit de Roma, et vult videre te. Senex vero non acquievit ut veniret ad eum. Cum ergo hæc renuntiata fuissent supradictæ matronæ, jussit sterni animalia, dicens: Credo in Deum, quia videbo eum. Sunt enim et in civitate nostra multi homines; sed ego veni prophetas videre. Et cum pervenisset ad cellam ejusdem senis, juxta Dei ordinationem inventus est opportune foris cellam senex. Et ut vidit eum supradicta matrona, prostravit se ad pedes ejus. Ille autem levavit eam cum indignatione; et intuens in eam, dixit: Si faciem meam videre vis, ecce vide. Illa autem præ verecundia non consideravit faciem ejus. Et dixit ei senex: Non audisti opera mea? hæc enim videre necesse est. Quomodo autem præsumpsisti tantam navigationem assumere? Nescis quia mulier es, et non debes exire quoquam? An ut vadas Romam, et dicas aliis mulieribus: Quia vidi Arsenium, et facias mare viam mulierum venientium ad me? Illa autem dixit: Si voluerit me Deus reverti Romam, non permitto aliquam venire huc. Sed ora pro me, et memor esto mei semper. Ille autem respondens dixit ei: Ora Deum ut deleat memoriam tui de corde meo. Quæ audiens hæc, egressa est turbata. Et cum venisset in civitatem, præ tristitia febrire cœpit. Et nuntiatum est archiepiscopo quia infirmaretur; et venit eam consolari, interrogans quid haberet. Illa autem dixit ei: Utinam non pervenissem huc! dixi enim seni: Memor esto mei. Et dixit mihi: Ora Deum ut deleatur memoria tui de corde meo, et ecce ego ipsa præ tristitia morior. Et dixit ei archiepiscopus: Nescis quia mulier es, et inimicus per mulieres sanctos viros impugnat? Propterea hoc dixit senex, nam pro anima tua semper orat. Et ita curata est mens ejus. Et discessit cum gaudio ad propria.

Als Arsenius einsmals zu Canopus sich aufhielt, kam eine Jungfrau, Matrona mit Namen, von Rom. Sie war sehr reich und fürchtete Gott, und hatte diese Reise unternommen, um den Heiligen zu sehen. Selbst der Erzbischof Theophilus beherbergte sie. Sie lag dem Erzbischof mit Bitten an, bei dem Altvater es dahin zu bringen, daß sie ihn besuchen dürfte. Der Erzbischof machte sich auf, ging zum Einsiedler und bat ihn und sprach: Es ist eine vornehme Römerin angekommen, die dich zu sehen wünscht. Der Altvater schlug diese Bitte des Besuches geradezu ab. Auf diese abschlägige Antwort ließ die vornehme Jungfrau nichtsdestoweniger ihre Thiere satteln und sagte: Ich glaube an Gott, und will ihn sehen. Denn auch in unserer Stadt gibt es viele Menschen; allein ich kam hieher, um einen Propheten zu sehen. Und als sie zur Celle des Einsiedlers gekommen, fügte Gott es, daß sie eben den Heiligen außer seiner Celle angetroffen. Sie warf sich, als sie ihn erblickte, zu seinen Füßen nieder; er aber hob sie mit Unwillen auf, schaute sie an und sprach: Wenn du mein Antlitz sehen willst, sieh, da schau mich an. Sie wagte es aber vor Schamhaftigkeit nicht, dem Heiligen in's Gesicht zu sehen. Und er sprach zu ihr: Hast du nicht von meinen Werken gehört? Denn auf diese sollst du merken. Wie unterstandest du dich, eine weite Reise zu Wasser zu unternehmen? Weißt du nicht, daß du ein Weib bist und nirgendshin ausgehen darfst? Nicht wahr, du gehst wieder nach Rom und sagst auch zu andern Weibern: Ich habe den Arsenius gesehen, und gibst Anlaß, daß das Meer von Weibern erfüllt wird, die zu mir kommen wollen? Sie aber entgegnete ihm: So Gott will, wird, wenn ich wieder nach Rom zurückkomme, von mir aus kein Weib mehr hieherkommen. Bete nur für mich und sey stets meiner eingedenk. Der Altvater antwortete und sagte: Ich bitte Gott, daß er dein Andenken aus meinem Herzen vertilge. Als sie dieß hörte, ging sie ganz verwirrt von ihm weg und fing bei ihrer Zurückkehr in die Stadt vor Traurigkeit an von einem Fieber befallen zu werden. Auf die Nachricht von ihrer Krankheit kam der Erzbischof, sie zu trösten und sich um die Ursache ihres leidenden Zustandes zu erkundigen. Hierauf erwiederte sie: O, daß ich nie hieher gekommen wäre! ich sagte zum Altvater: Sey meiner eingedenk; und er antwortete mir: Ich bitte Gott, daß dein Andenken aus meinem Herzen vertilgt werde. Und sieh, diese Rede macht mich so traurig, daß ich sterben möchte. Der Erzbischof sprach zu ihr: Weißt du nicht, daß du ein Weib bist, und daß der Feind durch Weiber die heiligen Männer bekämpft? Deßhalb hat der Altvater so zu dir gesprochen. Denn für deine Seele betet er immer. Und so wieder beruhiget, begab sie sich mit Freuden von da nach Hause.

8

Dixit abbas Evagrius: Abscinde a te affectiones multorum, ne mens tua in perturbatione fiat, et quietis dissipet modum.

Evagrius pflegte zu sagen: Ertödte die Neigung zu vielen Dingen in dir, damit dein Gemüth nicht in Verwirrung gerathe, noch die Ruhe deiner Seele zerstört werde.

9

Frater quidam applicuit in Scythi ad abbatem Moysen, petens ab eo sermonem. Et dixit ei senex: Vade et sede in cellula tua, et cella tua docebit te universa.

Ein Bruder, der in die Wüste Scythi gegangen zum Abte Moses, um von ihm eine Belehrung sich zu erbitten, erhielt von demselben diese Antwort: Gehe heim und bleibe in deiner Celle; denn deine Celle wird dich Alles lehren.

10

Dixit abbas Moyses: Homo fugiens hominem similis est uvæ maturæ; qui autem cum hominibus conversatur, sicut uva acerba est.

Der Abt Moses pflegte zu sagen: Ein Mensch, der vor Menschen flieht, gleicht einer reifen Traube; wer aber gerne mit den Menschen umgeht, ist wie eine saure Traube.

11

Dixit abbas Nilus: Imperforabilis manet a sagittis inimici, qui amat quietem: qui autem miscetur multitudini, crebra suscipiet vulnera.

Der Abt Nilus sagte: Wer die Ruhe liebt, den durchbohren die Pfeile des Feindes nicht. Wer aber gerne unter die Leute geht, der wird oft verwundet werden.

12

Dixit abbas Pastor: Initium malorum est distendere mentem. Dicebat iterum: Quia bonum est fugere corporalia. Quando enim est homo juxta corporale bellum, assimilatur viro stanti supra lacum profundissimum, ut qua hora visum fuerit inimico ejus, facile eum deorsum impingat. Si autem a corporalibus longe fuerit, assimilabitur viro longe posito a puteo, ut vel si trahat eum inimicus projicere deorsum, dum eum violenter trahit, Deus ei auxilium dirigit.

Der Abt Pastor pflegte zu sagen: Es ist der Anfang alles Uebels, wenn man seinen Geist ausbreitet — zerstreuet. — Wiederum sprach er: Es ist gut, die leiblichen Dinge zu fliehen. Wann ein Mensch sich in leiblichen Streit einläßt, so ist er einem Manne gleich, der an einem sehr tiefen See steht, und vom Feinde zur Stunde, wo es ihm beliebt, hineingestürzt werden kann. Flieht aber Jemand weit die leiblichen Dinge, so wird er Jemandem gleichen, der weit von einem Brunnen steht; und wenn ihn der Feind mit Gewalt dahin ziehen will, um ihn hinzustürzen, so kömmt ihm Gott zu Hilfe.

13

Dicebat aliquando Abraham discipulus abbatis Sisois ad eum: Pater, senuisti, eamus parum juxta mundum. Dicit ei abbas Sisois: Ubi non est mulier, ibi eamus. Dicit ei discipulus ejus: Et ubi est locus non habens mulierem, nisi forte in solitudine? Dicit ei senex: Ergo in solitudinem me tolle.

Einsmals sagte der Abt Abraham zum Abte Sisois: Vater! du bist alt geworden; darum laßt uns ein wenig in die Welt hinausgehen. Und der Abt Sisois erwiederte ihm: Wir wollen dort hingehen, wo kein Weib ist. Abraham aber sagte: Wo ist aber ein Ort, wo kein Weib ist, außer in der Einsamkeit? Darum führe mich, erwiederte der Altvater, in die Einsamkeit.

14

Dixit abbatissa matrona: Multi in monte positi ea quæ popularia sunt agentes, perierunt. Melius est enim ut cum multis sis, et solitariam vitam agas voluntate, quam cum solus sis, esse cum multitudine proposito mentis.

Die Abtissin Matrona pflegte zu sagen: Viele, die auf dem Berge wohnen, sind zu Grunde gegangen, weil sie sich in weltliche Geschäfte einließen. Denn es ist besser, neben Andern zu wohnen und mit dem Willen ein einsames Leben zu führen, als mit dem Leibe allein zu seyn und mit dem Geiste unter den Leuten zu wandeln.

15

Dixit senex: Semper debet monachus emere quietem sibi, ut contemnat etiam si corporale contingat evenire dispendium.

Ein Altvater pflegte zu sagen: Ein Mönch soll immer die Ruhe kaufen, um über jeden zeitlichen Verlust gleichsam mit Verachtung sich hinwegzusetzen.

16

Narravit quidam: Quia tres studiosi diligentes se, facti sunt monachi. Et unus ex eis elegit litigantes in pace reducere, juxta illud quod scriptum est: Beati pacifici. Secundus vero visitare infirmos. Tertius vero abiit quiescere in solitudine. Primus ergo laborans propter lites hominum, non poterat omnes sanare. Et tædio victus, venit ad eum, qui serviebat infirmis, et invenit etiam ipsum animo deficientem, et non prævalentem mandatum perficere. Et concordantes hi duo, abierunt videre illum qui in eremo discesserat, narraveruntque ei tribulationes suas. Et rogaverunt eum, ut dissereret eis quid ipse profecerit. Et reticens paululum, mittit aquam in scyphum, et dicit eis: Attendite in aquam. Et erat turbulenta. Et post modicum rursus dicit: Attendite modo, quomodo limpida facta est aqua. Et cum intenderent in aquam, vident quasi in speculo vultus suos. Et tunc dixit eis: Sic est qui in medio hominum consistit; a turbulentia enim non videt peccata sua; cum autem quieverit, et maxime in solitudine, tunc delicta sua conspicit.

Jemand erzählte: Drei Studenten, die sich einander liebten, wurden Mönche. Einer von ihnen erwählte für sich die Versöhnung derer, die in Streit und Feindschaft miteinander lebten, zu seiner Hauptaufgabe, nach dem Ausspruche: Selig sind die Friedfertigen. Der Zweite nahm sich vor, die Kranken zu besuchen. Der Dritte aber ging in die Wildniß, um dort in der Einsamkeit zu leben. Der Erste, der sich in der Beilegung der Zwistigkeiten unter den Menschen abmühte, konnte doch bei Allen den Frieden nicht erwirken. Besiegt vom Ueberdruß kam er zu dem, der den Kranken diente, und fand auch ihn ganz verzagt und außer Stande, sein Vorhaben in's Werk zu setzen. Diese Beiden kamen miteinander übereins, zu dem, der sich in die Einsamkeit begeben hatte, in die Wüste zu reisen. Sie erzählten ihm ihre Widerwärtigkeiten und baten ihn, er möchte ihnen erzählen, welche Fortschritte er in seiner Einsamkeit gemacht. Er schwieg eine Weile, goß Wasser in einen Becher und sagte zu ihnen: Sehet in dieses Wasser; es war trübe. Und nach einer Weile sprach er wieder: Jetzt sehet in das Wasser; nun ist es klar und durchsichtig geworden. Und als sie in dasselbe hineinsahen, erblickten sie im Wasser ihr Antlitz wie in einem Spiegel. Dann sagte er zu ihnen: So geht's auch denjenigen, welche unter den Leuten wohnen; vor Unruhe und Verwirrung sehen sie ihre Sünden nicht; kommt aber ein Mensch zur Ruhe und besonders in die Einsamkeit, dann sieht er seine Sünden ein.

Lateinischer Text: Verba seniorum, Buch V der Vitae Patrum, aus dem Griechischen übersetzt von Pelagius, Diakon der römischen Kirche, in der Ausgabe von H. Rosweyde, nachgedruckt in Mignes Patrologia Latina, Bd. 73 (Nachdruck 1879), Sp. 855–988, an den Scans überprüft; ohne die Anmerkungen und Verweise des Herausgebers. · Übersetzung von Franz Sales Handwercher († 1853), Leben und Thaten der heiligen Altväter in der ägiptischen Wüste, Bd. 3–5, Regensburg, Manz, 1841–1843 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek). Überschriften, Vorreden und Anmerkungen des Übersetzers sind nicht wiedergegeben. Eine Zufallsstichprobe von 10 % der Sprüche wurde Wort für Wort an den Scans geprüft (5,4 Fehler pro 1 000 Wörter vor der Korrektur; die gefundenen Fehler sind behoben). Danach wurden die Büchlein 11–18 vollständig Wort für Wort an den Scans korrigiert, die Büchlein 1–10 nach einer gezielten Fehlersuche; eine neue Zufallsstichprobe von 30 Sprüchen aus den Büchlein 11–18 ergab 0,6 Fehler pro 1 000 Wörter (behoben). Gemeinfreier Text in Frankreich (Art. L123-1 des französischen Gesetzbuchs über geistiges Eigentum). Abschrift und Durchsicht: Abbatia Sancti Petri de Curte. Fehler melden